Zur Zeit von Gallus war der Braunbär in der Ostschweiz noch weit verbreitet. Er lebte in den dichten Wäldern, welche damals einen grossen Teil der Landschaft bedeckten. Mit zunehmender Besiedlung und der Rodung der Wälder verschwand der grosse Beutegreifer aber schon bald. Der letzte St.Galler Bär wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts erlegt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die ganze Schweiz bärenfrei.
Welche kulturhistorische Bedeutung hatte der Bär früher und welche hat er heute? Wie lebte der Braunbär früher in Mitteleuropa und wie geht es ihm heute? Diesen Fragen geht die Ausstellung im Naturmuseum St.Gallen nach. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Führungen, Gesprächen und verschiedenen Anlässen für Familien und Kinder.
PDF RahmenprogrammSonntagsführungenmit Toni Bürgin
So, 20. Mai 2012, 10.15–11.15 Uhr
Bärenleben einst und heute
So, 24. Juni 2012, 10.15–11.15 Uhr
Von Bären und Menschen
So, 16. September 2012, 10.15–11.15 Uhr
Bären im Fokus
Kombiführungen mit dem
Historischen und Völkerkundemuseum
Start im Historischen und Völkerkundemuseum
Mi, 6. Juni 2012, 14.00 Uhr
mit Jolanda Schärli und Regula Frei
Mi, 5. September 2012, 17.00 Uhr
Mit Monika Mähr und Toni Bürgin
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10.00–17.00 Uhr
Mittwoch bis 20.00 Uhr
Naturmuseum St.GallenMuseumstrasse 32 | 9000 St.Gallen
Tel. +41 (0)71 242 06 70
www.naturmuseumsg.ch